Als berufsbildende Schule fördern wir die Entwicklung interkultureller Kompetenzen, um die Lernenden für die beruflichen Anforderungen und persönlichen Herausforderungen in einer multikulturellen Gesellschaft und der globalen Welt zu qualifizieren. Durch unser 20jähriges Engagement im Rahmen von erasmus+ - Projekten ermöglichen wir zahlreichen Lernenden und Lehrenden interkulturelle Erfahrungen im europäischen Ausland und binden diese Erfahrungen in unseren Schul- und Arbeitsalltag ein.
inklusiv – kooperativ – sozial - europäisch - nachhaltig
Unsere Visionen sind dabei:
Vom 18. bis 23. Februar 2024 haben sich 11 Kolleg:innen im Rahmen einer Bildungsreise in Südtirol über die dortige Bildung schlau gemacht. Sie besuchten u.a. drei verschiedene berufliche Schulen in Brixen und Bozen. Es gab einen weitreichenden Erfahrungsaustausch durch Gespräche, Vorträge und Führungen. Zentral waren die Hospitationsmöglichkeiten im Unterricht, um die Unterrichtssettings und methodisch-didaktischen Konzepte besser kennenzulernen. Schwerpunkte dieser Reise waren die Eigenverantwortung im theoriebasierten Unterricht und die Gestaltung von Lernflächen mit modernem Mobiliar zu analysieren um durch Reflektion und Evaluation neue Impulse zur Verbesserung der Unterrichtsqualität mit nach Bremen zu nehmen. Ein großer Dank gilt unseren Kooperationspartnerschaften, die uns herzlich, offen und ehrlich an ihrem Alltag haben teilnehmen lassen. Ciao!
Seit vielen Jahren führen wir erfolgreiche Projekte im europäischen Ausland durch. In der Erzieher:innen-Weiterbildung besteht die Möglichkeit für ausgewählte Fachschüler:innen, die achtwöchige Praktikumsphase in der Oberstufe in sozialpädagogischen Einrichtungen im europäischen Ausland abzuleisten. Kooperationspartner sind häufig Deutsche Schulen im Ausland, die auch eine Nachmittagsbetreuung („Hort“) anbieten, und Träger der freien Jugendhilfe.
Die Fachschüler:innen profitieren von unserer erfolgreichen Zusammenarbeit mit unseren Partnerorganisationen in z.B. Wien, Salzburg, Helsinki, Lissabon, Tallinn, Oslo, Genua und auf Teneriffa.
Du hast deinen Abschluss in der Tasche und willst raus in die Welt? Mit Erasmus+ kannst du nach erfolgreicher Absolvierung des
Berufspraktikums bzw. Berufseinstiegsjahrs und nach Erhalt der staatlichen Anerkennung im europäischen Ausland arbeiten und so nicht nur die Kultur eines fremden Landes kennenlernen, sondern auch deine beruflichen Qualifikationen mit wertvollen neuen Arbeits- und Lebenserfahrungen bereichern.
Erasmus+ fördert Auslandsaufenthalte bis zu zwölf Monate nach dem erfolgreichen Abschluss. Die Frist bedeutet, dass das Auslandspraktikum innerhalb dieser zwölf Monate beendet werden muss.
Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Programm ist, dass du während deines Berufspraktikums bzw. Berufseinstiegsjahrs von der Inge Katz Schule begleitet und inhaltlich vorbereitet wurdest.
Du suchst dir eine sozialpädagogische Einrichtung in den EU Mitgliedsstaaten, Großbritannien, Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien oder Türkei. Viele unserer bewährten Partnereinrichtungen würden dich gerne für mehrere Monate aufnehmen.
Interesse? Dann setz dich mit Frau Esther Schielzeth in Verbindung:
Esther.Schielzeth[at]schulverwaltung.bremen.de
Wir bieten die Möglichkeit während der dualen Ausbildung interkulturelle Erfahrungen im europäischen Ausland zu sammeln. Sie leben und arbeiten für 4 Wochen in einem Partnerbetrieb in dem Bereich der Hauswirtschaft und lernen Land und Leute kennen.
In Finnland kooperieren wir mit dem regionalen Berufsschulzentrum OMNIA in Espoo, die uns Praktikumsstellen in Bildungsstätten, Betriebskantinen, Schulcafeteria, Senioreneinrichtungen usw. in Espoo und Helsinki vermitteln.
In Südtirol arbeiten wir mit der Landesberufsschule Emma Hellenstainer zusammen. Hier sind Praktikumsstellen in Brixen beim Verein Kolpinghaus , im Priesterseminar, bei der cusanus Akademie erprobt.
Ja, diese Zeit ist kein Urlaub, sondern Ausbildungszeit.
Zum 1. Mal konnten 4 Azubis aus Bremen in Brixen im Bereich Hauswirtschaft für 4 Wochen arbeiten - Danke an das Kolping Haus, das Priesterseminar und die cusanus Akademie -. Daneben haben die Azubis an 2 Tagen die Landesberufsschule für das Gastgewerbe, Emma Hellenstainer besucht und am praktischen Unterricht teilgenommen.
"Zum Glück habe ich mich dafür entschieden und es war/ist meine beste Entscheidung des Lebens. Man lernt selbständiger zu werden, lernt neue Leute kennen, lernt die Kultur kennen, sammelt viele neue Erfahrungen und man kommt mal raus aus seiner gewohnten Umgebung." (O-Ton)
Überraschend war:
Vorstellungsrunde in unserem Betrieb für die Zeit in Brixen- eine Mitarbeiterin sagte:,, Ich lerne Deutsch und du putzt!“
Sie benutzen einen Staubsauger, der mit dem Schlauch direkt an der Wand angeschlossen wird. Der Schmutz wird unterirdisch gesammelt. Ich hab noch nie so einen Staubsauger in Deutschland gesehen.
Es gibt keine getrennte Umkleide für Männer und Frauen im Betrieb.
Die Küchenmitarbeiter haben in meinem Betrieb nur an Feiertagen und im Sommer 2 Wochen Urlaub (bei 5-Tage-Woche).
... ein Azubi war fast zeitgleich zum Praktikum in Espoo & Helsinki. Er durfte in der Großküche einer Senioreneinrichtung in Helsinki arbeiten.
Mit Spaß hat er sich finnische Lebensmittel-Vokabeln angeeignet um die Warenannahme durchzuführen. Und er hat alleine die Natur und Wanderwege erkundet.
Wir bieten Ihnen die Teilnahme an einem erasmus+-Projekt der Nationalen Agentur für Berufliche Bildung an, die ggf. nach dem Bremischen Bildungszeitgesetz anerkannt wird.
15 Ausbilderinnen, Ausbilder und Lehrpersonen nahmen an einer Bildungszeit im Rahmen eines erasmus+-Projekts teil. Interkulturelle Handlungsfähigkeit erweitern!
Das berufliche Bildungssystem wurde durch unsere Partnerorganisation OMNIA in all seinen Facetten vorgestellt. Der Schwerpunkt des Jobshadowings bestand darin in Kleingruppen in artverwandten Betrieben/ Bildungsgängen zu hospitieren, mitzuarbeiten und einen intensiven Austausch über die aktuellen Herausforderungen in Aus- und Weiterbildung zu führen. Der Diskurs über die Umsetzung des Diversity Managements und Inklusion in der schulischen Berufsbildung kam dabei nie zu kurz.
Die Teilnehmenden freuten sich über diese vielfältigen Anregungen und Erfahrungen.
Durch die gemischte Reisegruppe konnte das Bremer Netzwerk in der Hauswirtschaft und in der beruflichen Bildung sichtlich gestärkt werden.